Vorstand
Freiburger Modell

Waltraud Kannen
Geschäftsführerin Sozialstation Südlicher Breisgau e. V. (Gleichberechtigte Vorsitzende)

Horst Rausch
Geschäftsführer der Wohngemeinschaft WeGe e. V.
(Gleichberechtigter Vorsitzender)

 

Claire Désenfant
Geschäftsleiterin von age consult - angewandte Gerontologie, Leitungsdienste

Claudia Riede
Vorstand Labyrinth e. V.

Michael Szymczak
Geschäftsführer der Kirchlichen Sozialstation Nördlicher Breisgau e. V.

 

Fördermitglieder
Freiburger Modell

Wird derzeit aktualisiert

Freiburger Modell –
Netzwerk Wohngruppen für Menschen mit Demenz

Der Netzwerkverein Freiburger Modell wurde im November 2004 gegründet. Fast 2 Jahre lang arbeiteten die Vorstandsmitglieder in Kooperation mit dem Arbeitsschwerpunkt Gerontologie & Pflege an der Weiterentwicklung des Freiburger Modells und der Implementierung von Wohngruppen für Menschen mit Demenz in Freiburg und dem Umland. Vorrangiges Ziel der Vereinsgründung war die Gewährleistung der Übernahme aller Geschäfte des Freiburger Modells nach Beendigung des Projektzeitraumes. Der sollte und soll gewährleisten, dass das Projekt "Netzwerk Wohngruppen" unter der Leitung von Prof. Thomas Klie im Juni 2006 übergangslos nachhaltig weitergeführt werden konnte. Die konzeptionelle Gestaltung und Ausrichtung des Vereins betont schon durch seine Zusammensetzung das Prinzip der "geteilten Verantwortung" durch einen partnerschaftlichen Mix von Engagierten aus der Bürgerschaft, Angehörigen und Professionellen.

Einen Teil seiner Aufgabe sieht der Verein in der Vernetzung und fachlichen Begleitung der angeschlossenen und zukünftigen Wohngruppeninitiativen. Deren gemeinsame Grundlage sind verbindliche Qualitätsvereinbarungen, die die charakteristischen Merkmale des Freiburger Modells markieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt sicherlich in der Öffentlichkeitsarbeit und Interessenvertretung für Menschen mit Demenz. Sei es um eine bedarfsgerechte, zeitgemäße Infrastruktur für Betreuung und Versorgung zu fördern, ihre soziale Teilhabe am öffentlichen Leben zu fordern oder für ihre Interessen bei sozialen Entscheidungsträgern einzutreten. Eine breite Palette an Fach- und Handlungskompetenz kann der Verein alleine durch die Zusammensetzung seines Vorstandes nachweisen. Die Mitglieder kommen aus den Bereichen Medizin, Sozialarbeit, freie Wirtschaft, Politik, Verwaltung, aus der Wohlfahrtspflege und der Architektur/Landschaftsarchitektur. Während der Verein in den ersten beiden Jahren seines Bestehens ein reiner Vorstandsverein war, zeichnet sich seit diesem Jahr eine Öffnung nach außen mit der Möglichkeit der Fördermitgliedschaft ab. In einem nächsten Schritt möchte man den angeschlossenen Wohngruppen eine Form der Partizipation im Verein anbieten, die Struktur derselben wird noch diskutiert. Wichtig erscheint es hierbei das interagierend und korrigierende Wechselspiel von Verein und Basis zu institutionalisieren.

Was der Verein ehrenamtlich zu leisten vermag, wird sich zeigen. Die Zusammenarbeit mit der Kontaktstelle für praxisorientierte Forschung an der evangelischen Fachhochschule und Prof. Thomas Klie bleibt bestehen. Seine Mitarbeiterin, Birgit Schuhmacher, konnte als neues Mitglied für den Vorstand gewonnen werden.

Waltraud Kannen und Michael Szymczak
(Vorsitzende)